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Geschichtliches:

Im Jahr 2008 feierte unsere Hochstubaihütte ihr 70 jähriges Jubiläum

Am 20.07.1938 wurde unsere Hochstubaihütte feierlich eingeweiht. Nur kurz war die Hütte als Unterkunft für Bergsteiger und Wanderer in Betrieb, warf doch der 2. Weltkrieg seine Schatten voraus. Immerhin zeugten ca. 1600 Übernachtungen im Jahr 1939 für das grosse Interesse welches der "Adlerhorst" in den Stubaier Alpen hervorrief. Erster Pächter war von 1937 bis 1942 Ignatz Riml. Im Jahr 1943 blieb die Hütte unbewirtschaftet und wurde interessant für die Gebirgsjäger der deutschen Wehrmacht.
Nach dem Krieg stand das Haus lange leer und war auch vor Plünderungen nicht geschützt. Im Jahre 1951 zerstörte eine Lawine die Materialseilbahn welche Fiegls Gasthaus mit unserer Hütte verband.
Als dann die Hochstubaihütte unter Verwaltung des Österreichischen Alpenvereins stand, war anfangs von einer wirtschaftlichen Nutzung noch nicht viel zu bemerken, schliesslich war es in den Nachkriegsjahren für die meisten Mitglieder des Deutschen Alpenvereins zu dieser Zeit kaum möglich, zum Urlaub in die Alpen zu reisen. Von 1959-1965 pachtete Bergführer Nicolaus Riml die Hütte. Ihm ist es massgeblich mit zu verdanken das der Aufstieg über das Laubkar realisiert werden konnte.

Wie allgemein bekannt, wurde der DAV in der sowjetischen Besatzungszone praktisch verboten. Eine Aktivität für die Hochstubaihütte wurde somit für unsere Sektion unmöglich. Da sich das zukünftige politische System im Gebiet der sowjetischen Besatzungszone bereits abzeichnete, gingen viele unserer Mitglieder den sicher nicht leichten Weg in den Westen. Dort lebte die Sektion, mit Sitz in Wuppertal, später dann in Böblingen, bekanntlich weiter. Wir verdanken es dem Engagement von Dr. Rudolf Gedicke, dem damaligen Vorsitzenden, Roland Paulick seinem Nachfolger, Martha und Otto Pfeffer, Sepp Fais, Dieter Stephan, Ludwig Gedicke und vielen anderen hier nicht Genannten, dass unsere Hochstubaihütte in den siebziger Jahren aus der treuhänderischen Verwaltung des OeAV wieder zurückgekauft werden konnte.

Von 1966 bis 1970 bewirtschaftete Franz Kritsch als Pächter unsere Hütte und 1971 übernahm die Sektion für ein Jahr selbst die Bewirtung auf Hochstubai.
Seit 1972 ist der Name Fiegl eine Konstante in der Geschichte dieses Schutzhauses, denn Marianne und Albin Fiegl organisierten mit grossem Einsatz die Bewirtung. Ihnen folgten Steffi und Otto Fiegl und nachfolgend dann Antonia Falckner, ebenfalls aus der grossen Familie Fiegl. Seit nunmehr 6 Jahren bewirtschaftet Florian Fiegl unsere Hochstubaihütte. Das dieser Platz in 3175m etwas Besonderes an sich hat zeigt auch die Tatsache, dass Marianne Fiegl, die Mutter unseres jetzigen Pächters Florian, über 30 Jahre nachdem sie mit ihrem Mann Albin auf der Hütte gearbeitet hat, ihren Sohn sehr tatkräftig unterstützt und praktisch den gesamten Sommer da oben verbringt.
Für ein Jahr wurde die Arbeit der Familie Fiegl auf unserer Hochstubaihütte unterbrochen, das war 2004, als Boris Mayer aus Sölden tätig war.

Im vergangenen Bergsommer können wir auf 650 Übernachtungen zurückblicken. Leider sind Übernachtungszahlen wie zum Ende der 30iger Jahre, derzeit kaum erreichbar. Der Gerechtigkeit wegen sei vermerkt, dass auch zu damaliger Zeit die Besucherzahlen ob des Wetters, sehr starken Schwankungen ausgesetzt waren und auch drastisch schlechtere Sommer registriert werden mussten.

Liebe Bergfreunde, haltet auch im Bergsommer 2017 unserer Hochstubaihütte die Treue. Besucht das höchste Schutzhaus des DAV in den Stubaier Alpen und die dritthöchste Hütte in Österreich! Das Bewirtungsteam um Thomas Grollmus freut sich auf Euren Besuch!

Berg Heil,

Heiko Kunath; Hüttenwart
DAV Sektion Dresden


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Hochstubaihütte....3174m....DAV Sektion Dresden.....